Nemaplot Logo     Nematodeneffekte    Rübennematode    Schäden Rübennematode    Heterodera schachtii    Heterodera schachtii stages
Home
Modelle
Statistik
Reise
Impressum
English version
Der Browser unterstützt kein Java oder die Sicherheitseinstellungen des Browsers erlauben keinen Appletzugriff.
Laden Sie Java von der Java Sun Webseite herunter und/oder ermöglichen Sie die Darstellung geblockter Inhalte.
Die Bilder sind Screenshots des Applets.
Erläuterungen:
Dieses Modell berechnet die langfristige Populationsdynamik des Zuckerrübennematoden Heterodera schachtii anhand der gewählten Fruchtfolge und der angenommenen Vermehrungsraten unter Zuckerrüben. Ziel ist es den Schädling unter der Schadensschwelle von 500 Eier und Larven/100 g Boden zu halten. Das Modell prognostiziert die Populationsdichte zu jedem Frühjahr , bzw. zur Saat Zuckerrübe. Ein Pi-Wert oberhalb der Schadensschwelle ergibt einen groben Anhaltspunkt für die zu erwartenden Ertragsverluste im kommenden Zuckerrübenanbau (ca. 1% pro 100 EuL/100 g Boden). Die Anzahl der Generationen pro Vegetationsperiode ist angenähert den Witterungsbedingungen eines Jahres (siehe Tabelle) und steuert die Vermehrungsrate unter Zuckerrüben.
Generation Witterung
1 kalt
2 Standard
3 warm
4 sehr warm
5 unwahrschein. in D

Gestartet wird das Modell mit einem Ausgangsbesatz an Nematoden (Pi, EuL/100 g Boden), als nächstes wird eine Fruchtfolge aufgestellt. In der Auswahlliste sind die Kulturen zur Verfügung gestellt, eine ausgewählte Kultur wird an die bestehende Fruchtfolge angehängt. Zum Löschen einer Kultur das entsprechende Kürzel entfernen und mit <Enter> die Eingabe bestätigen. Je nach Bedarf kann die Rotation um eine Zwischenfrucht zur Nematodenbekämpfung erweitert werden. Mit der Auswahl einer Fruchtfolge wird die Anzahl der Generationen unter Zuckerrüben automatisch auf 2 gesetzt. Für jeden Zuckerrübenanbau kann die Anzahl der Generationen variiert werden. Durch Anklicken eines Jahres im Generations-Fenster öffnet sich ein Editierfenster, das Fenster mit der Maus anklicken und eine Zahl eingeben, danach mit <Enter> bestätigen. Bei sehr kleinen Verseuchungsdichten (unter 200 EuL/100 g Boden) sollte die Anzahl der Generationen um 1 erhöht werden, um eine realistische Vermehrungsrate abzubilden.

Durch Änderungen der Fruchtfolge werden ihre Änderungen wieder überschrieben. Soll dies verhindert werden, z.B. weil man den Effekt verschiedener Kulturen in der Fruchtfolge testen will, muss das entsprechende Kästchen unter dem Generationenfenster markiert sein.

Über die beiden Parameter kann das Modell an bestehende Datensätze angepasst werden (siehe Beispiel für ein zweigliedrige Fruchtfolge, links mit 2 Generationen, rechts mit entsprechenden Pi und variablen Generationen, Bsp. BAY2)

Messwerte anzeigenVerlauf nach Anpassung



Sie können ihre eigene Daten eingeben, entweder durch Überschreiben der bestehenden Daten oder durch Einfügen von kopierten Blöcken. Die Daten müssen durch Leerzeichen getrennt sein.
Mit "Up" und "Down" kann die Y-Achsenskalierung an die bestehenden Daten anpasst werden.
Weitere Daten können von der Nemaplot URL automatisch geladen und dargestellt werden. Die entsprechende Auswahlliste demonstriert Beispiele aus verschiedenen Bundesländern.

Langfristige Fruchtfolgen

Auch wenn es über die Zeit zu Abweichungen zwischen Modell und Beobachtung kommen kann, so wird die relevante Dichte zur Saat Zuckerüben in den meisten Fällen sehr gut vorhergesagt. Auf Sandböden kommt es zu größeren Abweichungen.
Zwischenfruchtverfahren:
Der Anbau resistenter Zwischenfrüchte bedeutet eine weitere Reduzierung der Nematodenpopulation während der Vegetationsperiode. (Raten von bis zu 80% werden berichtet, Details zur praktischen Anwendung), die langfristigen Daten demonstrieren eine wesentlich geringere Reduzierungsquote zur Saat Zuckerrüben. Es besteht die berechtigte Frage, warum bei den hohen Reduzierungsraten der Rübennematode überhaupt noch ein Problem ist.


Aufruf:
Es sind keine Daten für resistente/tolerante Zuckerrübensorten vorhanden. Achtung: im Herbst erhobene Daten müssen um eine Wintersterblichkeit reduziert werden.   (Werte mal 0.6 sind gute Näherungswerte)
Sollte Sie eigene Messwerte haben, bzw. weitere Langzeitdaten haben, bitte schicken Sie uns eine Kopie, eventuell mit zusätzlichen Informationen. Wir wollen die Güte solcher Modelle erhöhen. Es ist eine Liste geplant, in der Sie aufgenommen werden.
Nematodendaten bitte an info@nemaplot.de

Allgemeine Informationen zum Rübennematoden und Beratungshinweise finden Sie u.a. auf der KWS Seite und auf der Seite des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes Zuckerrübe LIZ

Gewährleistung und Haftungsausschluss:

Das Modell ist anhand von wissenschaftlich erhobenen Daten aus den 80er und 90er Jahren kalibriert worden. Es handelt sich um ein Simulationsmodell mit der für die Nematologie üblichen Streuung. Für die hier dargestellten Informationen, Programme und Applets wird kein Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Qualität und Richtigkeit erhoben. Für Schäden oder Schlussfolgerungen jedwelcher Art, die sich aus der Anwendung dieses Programms und Applets oder dem Gebrauch der Informationen ergeben, wird keine Verantwortung übernommen.